meine Angebote, Workshops u. Kinderhörbuch

Alle Angebote im Überblick:  (Workshops siehe ganz unten)


 

 

- Maxi I. Kurs (Vorschulkinder und Schulkinder) ab 5 bis 10 Jahre:

Pferde und Kinder LIEBEN Rituale und Gewohnheiten.
Sie geben Sicherheit, sie sind schön klar, sie sind ein extrem guter und entspannter Weg, um direkt in eine Kommunikation mit dem Pony zu treten. Hier setze ich an und weise den Kindern wohin die Reise gehen kann.

  1. Vor der Bodenarbeit kommt die Beziehungspflege
  2. Die Ausbildung der Kinder 
  3. Lernen lernen
  4. Formen
  5. Bewegen
  6. Kommunizieren
  7. In Verbindung bringen 
  8. Stärken stärken
  9. Gesundheitsgymnastik

  10.  Zusammen Tanzen 

...mit den Ponys/Pferden sprechen

Neben der fehlenden Dominanz gehört dazu aber auch im HIER und JETZT zu sein. Viel zu oft driften wir mit unseren Gedanken ab und sind bei dem schwierigen Problem von Morgen oder dem Stress mit der besten Freundin von Gestern oder nehmen die Hektik des Tages mit zum Pferd.

Freundschaft ist eine Herzensangelegenheit, die auf Vertrauen und Zuneigung beruht. Ein Band zwischen zwei Seelen, das weder Raum noch Zeit trennen können.

In Spielen lernen die Kinder die Ponys pflegen und sicher und selbstvertraut mit ihnen umzugehen.  Kursthemen sind: Umgangsregeln mit Ponys, Pferdesprache, Pferdepflege, Aufhalftern und Pferdeknoten, Führen, Bodenarbeit, Bedürfnisse und Lebensbedingungen der Ponys.

Die vermittelten Kursinhalte haben das Ziel eines eigenverantwortlichen Umgang mit den Ponys.

Maxis - 1,5 Stunden pro Woche (Dienstag), 6-8 Kinder

 

 

- Maxi II. Kurs (für Kinder mit Ambitionen) für Kids ab 7 Jahren:

Wir verfeinern und erarbeiten uns die Inhalte der Akademie ohne Leistungsdruck ganz entspannt und kindgerecht (Pferdehaltung, Pferdekunde, Pferdeausbildung und Materialkunde). Weiterführende und vertiefende Themenbereiche aus: Pferdesprache, Führen, Bodenarbeit, Bedürfnisse und Lebensbedingungen der Pferde und die ersten Schritte in die akademische Reitkunst.

Maxis - 1,5 Stunden pro Woche (Montag, Mittwoch u. Donnerstag), 4-6 Kinder



Für alle Kurse gilt folgendes:

Die Kurse sind fortlaufend. Wir empfehlen eine längerfristige Teilnahme Ihres Kindes, um individuelle Förderkonzepte zu erarbeiten und auch umsetzen zu können.

In den Ferien und an Feiertagen finden keine Kurse statt (ausser Ferienaktionen).

Ich sehe die Teilnahme am nächsten Kursblock als bestätigt, wenn Sie Ihr Kind nicht ausdrücklich 4 Wochen vor Ablauf für den Folge-Kurs abmelden.



Ein Workshop für Erwachsene 


Da auch immer wieder Eltern und Erwasene interesse an meinem Konzept geäussert haben, habe ich mich dazu entschlossen auch Workeshops für Erwasene anzubieten. 


Müssen wir nicht Grenzen setzen, damit uns unsere Pferde respektieren? Müssen wir nicht Chef sein, damit wir die Oberhand behalten? Ist der absolute Respekt des Pferdes uns gegenüber nicht extrem wichtig für unsere Sicherheit? Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser?


Ich habe mir viele dieser Fragen gestellt, als ich am Anfang meiner Reise war. 


Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich nur so sein musste, wie ich bin, um den Respekt meines Pferdes zu haben.


Also, nein, Kontrolle kann nett sein, Vertrauen ist besser, so viel besser! Zuerst einmal das Vertrauen in dich selbst. Peitsche, Sporen und Gebrüll sind nichts anderes als klägliche Versuche, der eigenen Persönlichkeit einen anderen Anstrich zu geben. Sie sollen uns helfen, vermeintlich stärker rüberzukommen. Doch genau das funktioniert bei Pferden nicht. Dein Pferd weiß schon, wenn du noch 50 m vom Koppelzaun entfernt bist, wie du dich wirklich fühlst. Du kannst ihm nichts vormachen. Und in der letzten Konsequenz tun wir uns selbst Gewalt an, wenn wir anderen gegenüber Gewalt anwenden.


Wir werden über das sprechen, was allen erfolgreichen Techniken zugrunde liegen muss: Deine Präsenz, deine innere Haltung dem Pferd gegenüber, deine Fähigkeit, das Wesen deines Pferdes und dein eigenes zu erkennen. Wer sich auf diese Reise begibt, wird Wunder erleben, Wunder in kleinen Gesten erkennen und den Grundstein zu einer ganz besonderen Beziehung zu Pferden legen.


Gerne nach individuellem Termin fragen.


 

 

Viel mehr - als nur ein Augenblick


Für viele mag hier nicht viel zu sehen sein - oder wie ich schon oft gehört hab: „Da wird ja wohl nicht nur ein Kind vor nem Pferd stehen ... die werden ja auch was tun ... reiten oder so.“


Hm die tun ja was ... die bauen eine Beziehung auf. Freundlich sich kennen lernen, lernen sich zu vertrauen, sich aufeinander einstimmen.

Leider haben wir die Achtung vor diesem Prozess verloren. Aber es ist jetzt wirklich höchste Zeit! Kinder dürfen wieder lernen wie sowas geht -  um es dann für sich selbst auch zu nutzen!


Wenn jemand kommt und einfach nur möchte, dass sein Kind dieses Pferd da reitet ... mit Kamera bereits gezückt.... hm ... das ist ein bisschen wie ein Überfallkommando mit Freiheitsberaubung und Gewalthandlung. Die Kinder - zumindest die Kleineren, die wissen das noch. Die wollen lieber erstmal füttern - oder misten - oder das Pony putzen und spazieren. Wie unglaublich gesund sie noch spüren: „Moment ich brauch noch Zeit.“


Lernen wie man Beziehung aufnimmt - nicht als Übergriff. Das bedeutet auch, ich und das Gegenüber sind keine Objekte. Ich kann nicht einfach was mit ihm tun - ich darf erstmal verstehen wie der Andere so ist. Und dann entsteht etwas Gemeinsames - manchmal nur für einen Augenblick. Aber dieser Augenblick wirklich sich begegnen, der macht etwas mit einem und es fühlt sich richtig an. Im Gegensatz von: „Jemanden zu etwas zwingen - überreden - strafen weil es nicht will wie ich.“ ... da bleibt immer auch Stress und Wut in einem selbst zurück.


In so Begegnungen lernen Kinder ganz von selbst - sie verstehen - erleben - fühlen. Beziehungslernräume. Klingt nicht nach viel, wenn man aber bedenkt, dass ein Großteil psychischer Erkrankungen auf nicht funktionierendem Beziehungsgeschehen basieren ... dann wendet sich das Blatt 🙂. Emotionsregulation - Komplexe Handlungsplanung - Soziale Kompetenz - Achtsamkeit - Körperwahrnehmung .... so viel mehr in einer kleinen Begegnung. Ein kleiner Schritt für eine große Wirkung 🙂🙂




Viele Kinder wollen erstmal unbedingt, dass das Pferd

auch tut, was sie sagen. Ich kann es ihnen nicht

verübeln - ganz persönlich wär mir ja auch oft lieber

jeder würde einfach tun was ich sage. 


Nur leider funktioniert Beziehung nicht so. Objekte

funktionieren so - ich drück den Knopf - das Gerät geht

an und wenn nicht - ist es wohl kaputt.


Beziehung ist komplizierter. Schon den richtigen Ton zu treffen ist schwerer wie eine Taste zu drücken - und welcher Ton beim anderen ankommt ist Teil seiner Geschichte. Und wenn der dann auf meinen Wunsch „Nein danke“ sagt - was macht das dann mit uns? 


Kinder können mit Tieren unglaublich viel über Beziehung lernen - dazu braucht es manchmal Erwachsene die diese „Lernerfahrung“ anbieten.


Es ist wunderschön zu sehen wie leicht Kinder in dieses Beziehungslernen eintauchen - und wie gerne Ponys mitmachen. Frei und stolz und kraftvoll und sanft und rücksichtsvoll. 

Denn die Kunst unsere Ponys ohne Strick und Halfter durch einen Parcour zu leiten, hat die Kinder stolz, selbstvertraut und kräftig gemacht. 


Denn auch wenn es manchmal schwer fällt, Beziehung fordert uns heraus und lässt uns wachsen.

(Text Isabella Gaukler, Psychologin)












































Workshops  2021



MAXI KURS 5-12 Jahre


In diesen Kursen für Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 12 Jahren wollen wir uns intensiv mit den Pferden/Ponys beschäftigen. Wir lernen etwas über ihre Natur und ihre Bedürfnisse, ihre Kommunikation und darüber, wie Pferde Neues lernen.

Wir werden den Pferden zuhören, sie beobachten, sie spüren und so ihre Sprache, ihre Reaktionen und ihr Verhalten genauer kennenlernen. Wenn wir das Pferd immer besser verstehen, können wir gezielter einwirken damit nach und nach mehr Führung übernehme.


Inhalt

Die Kinder meistern in diesem Kurs verschiedene Aufgaben mit dem Pony, mal an Bodenhindernissen, mal mit Führseil und mal ohne. Sie lernen, die Ponys zu steuern und gezielt zu bewegen und sich, wenn nötig, in einer guten Art und Weise durchzusetzen. Auch die Signalgebung mit unserem Körper und den Einsatz von Hilsmitteln, wie z. B. der Gerte als verlängerten Arm, nehmen wir unter die Lupe.  Dabei üben wir, dem Pony ein klarer und sicherer Führer zu sein, der gleichzeitig liebevoll und einfühlsam ist. Das soziale Lernen in der Gruppe und mit dem Partner Pferd fördert die Kinder automatisch in wichtigen Bereichen wie z. B.

  • Konzentration
  • (Körper-)Wahrnehmung
  • Motorik, Koordination
  • Frustrationstoleranz lernen
  • Selbstbewusstsein
  • Verantwortungsbewusstsein 


Neben dem respektvollen Umgang mit dem Pferd lernen Kinder die grundlegende Hilfengebung kennen. Das machen wir in einem bunten Mix aus Frei- und Bodenarbeit und möglicherweise auch mit ein paar Zirkuslektionen.


Wir werden über das sprechen, was allen erfolgreichen Techniken zugrunde liegen muss: Deine Präsenz, deine innere Haltung dem Pony gegenüber, deine Fähigkeit, das Wesen deines Ponys und dein eigenes zu erkennen. Wer sich auf diese Reise begibt, wird Wunder erleben, Wunder in kleinen Gesten erkennen und den Grundstein zu einer ganz besonderen Beziehung zu Ponys legen.

Die Sprache der Ponys erlernen um sie besser zu verstehen. (mit ihnen spielen und eine schöne Zeit verbringen). Vorkenntnisse sind nicht nötig, da jedes Kind dort abgeholt wird wo es steht.





Der Nikolaus kommt in die Akademie


Gemeinsam spielen wir mit den Ponys, verzaubern die Kindern und bereiten ihnen einen glücklichen Tag in dem Weihnachtswald mit viel Fantasie und Abenteuer.

Zum Abschluss genießen wir heissen Kakao, Tee und Gebäck.


Kinder (5-10 Jahre) Freitag, 03.12.21 von 15-18 Uhr (65,-) 

1 Platz


Kinder (5-10 Jahre) Freitag, 10.12.21 von 15-18 Uhr (65,-) 

noch wenige Plätze



In allen Kursen führen wir 2 mal im Jahr eine

Geschichte mit unseren Tieren auf. Natürlich

von den Kindern erdacht und umgesetz.




Das besondere Weihnachtsfest,


die Geschichte einer Schülerin (Johanna) hat mich so sehr beeindruckt, dass ich sie veröffentlichen wollte und durfte. 


Es war einmal ein Einhorn Schloss zur Winterzeit. Alle Einhörner schmückten ihre Häuser und die Straßen. Sie mussten nämlich nur noch einmal schlafen. Dann war Weihnachten. Doch am nächsten Morgen war der ganze Schmuck weg. Alle Einhörner waren traurig. Der Einhornkönig schickte zwei seiner Krieger los, um die Übeltäter zu schnappen. Die Krieger ritten los, um zum letzten Haus zu kommen. In der Zwischenzeit versuchte der Einhornkönig, die Bewohner zu beruhigen. Doch sie machten sich zu große Sorgen. Die zwei Krieger kamen an dem letzten Haus an und durchsuchten es. Doch sie fanden nichts. Auch in den andern Häusern fehlte vom Schmuck jede Spur. Die Krieger ritten zum Schloss zurück. Davor waren alle Einhörner versammelt. Die zwei Krieger gingen zum König und erzählten ihm, dass sie leider nichts herausgefunden haben. Der König überlegte, was sie tun sollten. Ihm fiel auf, dass die Diebe nicht ins Schloss eingebrochen sind. Zwar ist der Schmuck von außen weg. Doch drinnen ist es noch weihnachtlich geschmückt. Der König lud alle Einhörner ins Schloss ein. Aber die zwei Krieger suchten weiter nach den Übeltätern. Sie ritten zu den anderen Schlössern und schauten sich diese an. Sie waren alle noch schön geschmückt. Sie trabten zurück zum Schloss. Die Einhorn Menge hat sich auf gelöst. Sie gingen zum König und erzählten ihm, dass die anderen Schlösser alle noch geschmückt waren. Der König vermutete, dass die Diebe seinem Reich schaden wollten. Er machte sich große Sorgen um sein Volk. Die zwei Krieger suchten weiter und da entdeckten sie es- ein dunkles Haarband im verdorbenen Wald. Hinter diesem Wald lag das dunkle und unfreundliche Schloss Wallbodieon. Alle Bewohner dieses Schlosses hassten Weihnachten und waren schon sehr lange mit den anderen Königreichen zerstritten. Das Schloss der Krieger lag dem Wallbodieon Schloss am nächsten, das heißt, dass sie nur Zeit hatten das eine Schloss auszurauben. Die Krieger ritten zu ihrem Einhornkönig zurück und erzählten ihm alles. Langsam kamen auch schon die anderen Bewohner, um zum Fest zeitig da zu sein. 

Der König bedankte sich bei den zwei Kriegern für die gute Arbeit und lud sie ein mitzufeiern. Die Krieger wollten aber unbedingt direkt  noch zum Schloss Wallbodieon reiten und den bösen König zur Rede stellen. Doch Ihr König schlug vor, am nächsten Morgen mit vielen anderen Kriegern und den anderen Königen und Königinnen dort hin zu reiten und die Übeltäter ausfindig zu machen. Während er mit den zwei Kriegern gesprochen hatte, schrieb er schnell noch vier Briefe für die anderen Königreiche, in denen er um ihre Mithilfe bat. Die zwei Krieger brachten diese noch am gleichen Abend zu den anderen Schlössern und ritten zurück zum Schloss. Das ganze Dorf war bereits da. Die Feier hatte aber noch nicht angefangen.


Die Krieger hatten sogar schon die Antwortbriefe dabei. Das Königreich der Saminaburg kündigte sich mit einer Königin samt 3 Kriegern an. Die Bewohner der Kampinoburg waren auch bereit zu helfen. Sie wollten am nächsten Morgen mit der Königin und vier Gesandten kommen. Die anderen beiden Schlösser haben leider abgesagt. Die Einen wollten wegen des Fest der Liebe nicht helfen. Die Anderen haben wegen Krankheit abgesagt. Trotzdem waren alle sehr zuversichtlich und feierten bis tief in die Nacht hinein.

Am nächsten Morgen standen die zwei Krieger und der König schon ziemlich früh auf und machten sich fertig. Der König rief alle Krieger zusammen und fragte, wer alles mit zu der Burg der Dunkelheit reiten möchte. Sie nannten das Schloss Wallbodieon auch die Burg der Dunkelheit. Denn dort ist niemand fröhlich, egal zu welcher Jahreszeit. Es meldeten sich außer den zwei Kriegern noch zwei weitere. Somit waren sie zu fünft. 

Wenige Zeit später standen vor dem Schlosstor bereits die Abgesandten der anderen Burgen. Der König beriet sich mit den anderen Königinnen, wie sie am besten vorgehen. Sie einigten sich darauf, dass die Gefährten der zwei Burgen erst mal im Hintergrund bleiben und die Burg der Dunkelheit unauffällig umkreisen. Der König und seine zwei Krieger klopften am Burgtor und wurden sehr unfreundlich von den Bewohnern empfangen. Sie verlangten den König und sein Volk zu sprechen und wurden dann zu ihnen geführt. Sie ließen sich ihre Angst nicht anmerken und fragten alle Anwesende, wo sie die Nacht vor Weihnachten waren. Alle beteuerten die Burg und ihre Häuser nicht verlassen und in ihren Betten geschlafen zu haben. 

Um den bösen König unter Druck zu setzen, holte der Einhornkönig die anderen Königinnen samt ihren Gefährten zu sich.


Den bösen König plagte das schlechte Gewissen. Er gab zu, einen seiner Krieger los geschickt zu haben, um in eins der Königreiche einzubrechen und den Schmuck zu stehlen. Er wollte auch, dass das andere Königreich schlimme Weihnachten erlebt und hat ihnen das Glück nicht gegönnt. Er forderte seinen Krieger auf, den gestohlenen Schmuck dem König und seinen zwei Krieger zu übergeben. Den Dreien fiel ein Stein vom Herzen und bedankten sich. 


Alle Mann, auch die Bewohner des Schlosses Walbordieon und die Gesandten der anderen Burgen ritten zurück und schmückten das Schloss.


Sie feierten jetzt noch mal ein großes Fest und waren alle sehr glücklich.


von Johann Dern



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Band 1 ist leider ausverkauft.

Kindergeschichten

1. Teil

3.Teil

2. Teil

4.Teil