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Mein zweites Buch ist erschienen.

Luigi in Gefahr

Hörprobe


Akademie für Kinder und Ponys

Petra Achenbach

Niederhofen 9

35428 Langgöns

Eingang über Reitplatz, Wiesenstr. 10 (am Bach)


Telefonischer Kontakt 0157-75058253

   

Ihre Nachricht an uns:     

info@petra-achenbach.com


Besuchstermin nur nach telef. Anmeldung

nur Info/ohne reiten

(nicht an Feiertagen und in den Ferien)

Sonntag Ruhetag


Aufgrund des Corona-Virus bleibt die Akademie bis auf weiteres geschlossen

mindestens bis 20. April 2020





1996 gründete und entwickelte  ich meine Akademie.



Ich arbeite nach der akademischen Reitkunst (Bent Branderup).



Kann das Leben nicht doch ein Ponyhof sein?


              In einem altersgerechten und bedürfnisorientierten Unterricht arbeite

       ich mit Kindern im Alter von 3 - 12 Jahren im Gruppenkonzept

       2 Reitpädagogen und 2 Ponys.

                   

  • Die Sicherheit Ihrer Kinder liegt mir am Herzen und ist durch den

        geschützen Rahmen unserer Hofreite gegeben (kein Publikumsverkehr).


  • Auf unserem idyllischen Ponyhof ist alles liebevoll, kind- und tiergerecht gestaltet und angelegt.


  • Unsere Ponys sind nach unserem selbstentwickelten Konzept

        ausgebildet, das den liebevollen und artgerechten Umgang als

        Fundament beinhaltet.


  • Die Tiere leben mit uns in unserer Familie.


  • Hier können Ihre Kinder fernab von Reizüberflutung das natürliche,

        schöne einfache Miteinander von Mensch und Tier erleben.


  • Dies alles findet in Licht, Luft und Sonne, in dem Wechsel der

        Jahreszeiten und vor allem mit glücklichen Tieren statt.


  • Ich biete eine kindgerechte, ungestörte und ruhige Atmosphäre mit fachkundiger Betreuung.




    Es ist die Zeit des Wandels und der Veränderungen.


    Wo sehe ich mich, die Akademie und meine Ponys in ein paar Jahren?

    Was möchte ich den Kindern vermitteln und vorleben?


    Seit längerer Zeit beschäftige ich mich mit der Akademischen Reitkunst. 

    Durch diese besondere Art mit Pferden gemeinsam zu lernen, ist mir einiges klar geworden. Es beruht auf beiderseitigem Einfühlungsvermögen, sich auf einander einzulassen, gemeinsam etwas zu Können. Besonders durch die Erfahrungen mit meinem Jungpferd und meiner traumatisierten Stute ist mir klar geworden, dass genau diese Dinge, wie Achtsamkeit, gegenseitigen Respekt, gefühlte Kommunikation und die Basis- Grundlagenarbeit viel wichtiger sind als irgendwelche Lektionen oder Kunststücke. 


    Zum Beispiel:

    Was bringt es einen Hund zu haben der 30 Kunststückchen kann, der aber wegrennt sobald er von der Leine kommt, da er kein Interesse hat bei mir zu bleiben oder zu mir zu kommen, weil wir keine Beziehung zueinander haben. Wie real sind dann diese Kunststücke? 


    Zuerst muss die Beziehungsarbeit, Grundausbildung oder Basisarbeit kommen. Sie bildet das Fundament und bietet gleichzeitig aber auch Sicherheit. 

    Pferde sind schließlich Fluchttiere und werden immer stärker sein. Bei den Pferden geht es deshalb darum Vertrauen aufzubauen, gegenseitiges Verständnis sowie Einverständnis und die Kommunikation zu erlernen. Das alles passiert zuerst vom Boden aus. 


    Natürlich kann ich mich auch ohne diese Basis auf ein Pferd setzen. Ich kann Sporen, ein scharfes Gebiss oder weitere Hilfsmittel nutzen um das Pferd davon zu überzeugen das zu tun was ich will, aber dann sind wir wieder bei der Frage wie real dieses Reiten ist und natürlich wie Pferdegerecht.


    Ich gehe einen anderen Weg und möchte diesen auch den Kindern weitergeben. 



    Ich habe eine lange Reise in viele Sackgassen unternommen, bis ich durch einen glücklichen Zufall endlich auf eine Harmonie zwischen Mensch und Pferd gestoßen bin, wie ich sie mir für mich wünschte. Fündig wurde ich in unter anderem in der Akademischen Reitkunst. Es ist meine Passion, Mensch und Pferd zusammen zu führen – durch Verständnis und Kommunikation.


    Natürlich das alles kindgerecht spielerisch umgesetzt.



    1. Vor der Bodenarbeit kommt die Beziehungspflege
    2. Die Ausbildung der Kinder 
    3. Lernen lernen
    4. Formen
    5. Bewegen
    6. Kommunizieren
    7. In Verbindung bringen 
    8. Stärken stärken
    9. Gesundheitsgymnastik

      10.  Zusammen Tanzen



    MIT DEN PONYS/PFERDEN SPRECHEN

    Es ist eigentlich egal ob wir flüstern oder sprechen, ob wir singen oder tanzen. Fakt ist: Wir sind Menschen und sprechen wie Menschen. Ein Reiter ohne Pferd ist auch nur ein Mensch. Ein Pferd bleib immer ein Pferd. Bodenarbeit dient also in erster Linie dazu, eine gemeinsame Sprache zwischen Mensch und Pferd zu entwickeln.



    Tanzen und reiten was hat das gemein?


    Mal abgesehen von der korrekten aufrechten Körperhaltung, der gestärkten Mittelpositur, der beweglichen Hüfte, Takt und Tempo

    lässt man sich beimTanzen – ohne Worte – auf den führenden Partners ein. 

    Dies hat sehr große Ähnlichkeit zur ebenfalls nonverbalen Kommunikation zwischen Reiter und Pferd.

    Im Folgenden möchte ich daher von meinen Erfahrungen in einem Anfängertanzkurs mit drei sehr unterschiedlichen Tanzpartnern berichten:


    1. DER SCHÜCHTERNE

    Mein erster Tanzpartner war genauso unerfahren wie ich und noch dazu sehr unsicher. Er wollte nichts falsch machen und hatte stets Sorge, mich zu grob zu führen. Dies führte allerdings dazu, dass es eben keine Führung gab! Das verunsicherte mich sehr und hatte zur Folge, dass wir mehr schlecht als recht über die Tanzfläche stolperten. Wieder und wieder kamen seine Richtungswechsel völlig überraschend und für mich völlig unerwartet. Seine Unsicherheit machte ihn unberechenbar, so dass ich mich ebenfalls immer unsicherer und angespannter fühlte. Am liebsten hätte ich selbst die Führung übernommen um aus dieser für mich unangenehmen Lage zu entkommen.


    2. DER DOMINANTE BESSERWISSER

    Tanzpartner Nr. 2 war das genaue Gegenteil: er war sich in allem was er tat sehr sicher und absolut von sich überzeugt. Allerdings war er auch recht grob und seine Signale kamen immer unangekündigt und sofort mit viel Druck bei mir an. Das führte dazu, dass ich zwar schon verstand wohin er wollte, es mich aber trotzdem immer irgendwie überrumpelte und ich mich durch die groben Signale und die hohe Körperspannung seinerseits ebenfalls unwohl, angespannt und  „herumgeschubst“ fühlte, was er wiederum nicht nachvollziehen konnte, denn er war sich zum einen keines Fehlers bewusst und zum anderen schien das gewählte Maß an Druck für ihn wohl normal gewesen zu sein.


    3. DER „PROFI“

    Da gegen Ende des Kurses ein Teilnehmer krank wurde, hatte ich das Vergnügen einen sehr erfahrenen Tanzpartner an meine Seite zu bekommen. Er hatte eine sehr feine Art der Kommunikation und führte mit einer großen Ruhe und Sicherheit. Mit ihm fühlte ich mich sofort wohl. Seine Führung war immer klar und nachvollziehbar. Zu keinem Zeitpunkt wurde er grob. Unsere Bewegungen wurden leicht und fließend, obwohl sich an meinen tänzerischen Fähigkeiten in der Zwischenzeit nicht viel verändert hatte.


    Eventuellen Parallelen zum Reiten darf sich nun jeder gerne selbst ziehen!



    Aus diesem Grund lernen die Kinder bei uns auch zu tanzen, mit den Ponys zu tanzen. Reiten und Tanzen verbindet sehr viel mehr, als gedacht: zwei Individuen bewegen sich harmonisch zusammen.



    Mein selbstentwickeltes Konzept ist auf einem ganzheitlichen achtsamen Ansatz aufgebaut.


    • die Kinder immer individuell dort abzuholen, wo sie gerade sind


    • immer behutsam mit ihnen zu sein und ihnen den achtsamen Umgang mit allen Lebewesen zu zeigen und vorzuleben


    • situativ auf alles einzugehen


    • ich setze Kinder keinem Prüfungsstress aus


    • die Kinder lernen empathisch mit den Tieren zu sein


    • die Kinder lernen spielend sich miteinander und mit den Ponys zu beschäftigen


    • die Kinder bewegen sich in der frischen Luft


    Bewegung fördert nicht nur die motorischen, sondern auch die kognitiven      Fähigkeiten. Kleine Spiele bieten sich hervorragend an, um den Unterricht aktiv zu beginnen, zwischendurch mal eine Denkpause einzulegen oder die Sinne spielerisch zu schulen.


     Sie lernen Schritt für Schritt das Miteinander:


    •    den sozialen Umgang untereinander
    •    Hilfsbereitschaft
    •    in der Gruppe zu kommunizieren
    •    Rücksicht auf eigene Bedürfnisse und die Bedürfnisse anderer zu nehmen.
    •    Selbstkompetenz und Selbstvertrauen
    •    emphatischen Umgang mit allen Lebewesen
    •    wertschätzende Kommunikation.



     

    Das Fundament bilden meine liebevoll und achtsam selbstausgebildeten Ponys, die genauso wie ich einer stetigen Weiterbildung und Reflexion unterliegen.


    Der Leistung- und Förderwahn unserer Gesellschaft führt in einen Teufelskreis, der nur durchbrochen werden kann, wenn man Kinder wieder Kinder sein lässt - auch in der Schule und schon gar in der Freizeit!


    Unsere Welt verändert sich gerade jetzt enorm.

    Was ist wichtig für unsere Kinder? Noch mehr Förderung?

    Wo entwickeln wir uns hin?

    Wir brauchen die Tiere als Therapeuten, als Lehrer und zur Motivation.

    Um was zu sein, leistungsbereiter?

    Ist es nicht eher so, das wir unsere Kinder damit noch mehr unter Stress setzten?

    Sollten Kinder nicht den Luxus haben einfach nur Kind zu sein?

    Ist es nicht besser, eine gute Zeit mit den Ponys entspannt und glücklich zu verbringen? Achtsamkeit in jederlei Hinsicht.


    Petra Achenbach aus Lang-Göns hat Kinderbuch über ihre Tiere geschrieben

    Bericht GIEßENER ANZEIGER (von Imme Rieger)

    In ihrem Erstlingswerk erzählt Caruso, das älteste Pony in der Akademie, eine spannende, lustige und lehrreiche Geschichte. Er stellt zunächst seine tierischen Mitbewohner vor und dann wird es spannend und magisch, denn die Mondwutzis, kleine Zauberwesen, die aussehen wie Fellknäuel mit langen dünnen Ärmchen, besuchen den Hof. Mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden. Zum Abschluss lädt Caruso seine jungen Leser zu einer Traumreise ein, bei der die Kinder aktiv entspannen können. Das 30 Seiten umfassende Buch strahlt viel Wärme aus, es ist humorvoll geschrieben und von Jessa Elsa Keuenhof liebevoll illustriert worden.

    Ihr Buchprojekt ist auf zehn bis 15 Bände angelegt. Dabei will Petra Achenbach ihr Konzept transportieren: "Ich berücksichtige die Wünsche und Ziele der Kinder und unterstütze sie dabei, ihren eigenen Weg zu gehen. Sie bekommen einen 'roten Faden', um systematisch und selbstständig ihren Zielen und Wünschen näher zu kommen. Das fängt bei der Begrüßung des Pferdes an, denn es geht darum, die Sprache der Tiere lesen zu lernen. Weiter geht es mit dem Aufhalftern, dem Anbinden, dem Pflegen und dem Führen bis zum selbstständigen Reiten und vielem mehr", erläutert die Autorin. Dies alles soll in der aufeinander aufbauenden Buchreihe kindgerecht verpackt werden.